Depechemode.de wird relauncht und auf WordPress umgestellt

Relaunch, Web

depechemode.deDepechemode.de wird relauncht. Die Seite wird in den nächsten Wochen und Monaten einheitlich auf WordPress umgestellt und erhält ein neues Design. Diesen Prozess werde ich in meinem Blog transparent machen und ihn Schritt für Schritt dokumentieren. Auf diese Weise möchte ich mich mit anderen ambitionierten Bloggern und Webseitenbetreibern austauschen und auch einen Teil meines Know-hows weiter geben, das ich in den vergangenen 13 Jahren mit depechemode.de angesammelt habe. Dabei wird es um Themen wie WordPress, Perfomance-Optimierung, SEO, Social Media und Vermarktung gehen.

Natürlich freue ich mich auch über Feedback von ganz normalen depechemode.de-Besuchern. Nach dem Voltaire-Motto “Das Bessere ist des Guten Feind” bin ich für Verbesserungsvorschläge und konstruktive Kritik offen.

Eine Enttäuschung muss ich allerdings vorweg schicken: Ein neues Design wird depechemode.de erst zum Ende des Relaunches erhalten. Die gute Nachricht: Seit Sommer 2010 gibt es bereits einen Layoutentwurf, an dem sich das neue Layout zumindest orientieren wird.

Einen Zeitplan für den Relaunch gibt es ausdrücklich nicht. Da depechemode.de nach wie vor ein “Feierabend”-Projekt ist (die Formulierung ist ein heißer Kandidat für die “Untertreibung des Jahrhunderts”) und die Seite einige nur schwer überschaubare Herausforderungen bietet, kann ich zum jetzigen Zeitpunkt keine seriöse Einschätzung abgeben, wie lange sich der Relaunchprozess hinziehen wird. Stattdessen habe ich das Projekt in Milestones eingeteilt (siehe Roadmap unten) , die nacheinander abgearbeitet werden müssen.

Ursprünglich war geplant, depechemode.de zunächst im Hintergrund neu aufzusetzen, die Daten der alten Seite zu migrieren und dann zu switchen. Von dem Plan habe ich mich allerdings wegen des gerade erwähnten, nicht abschätzbaren Zeitaufwands verabschiedet. Stattdessen wird der Relaunch nunmehr in mehreren kleineren Schritten erfolgen. Diese Vorgehensweise hat einen nicht zu unterschätzenden Vorteil: Verbesserungen kommen den Besuchern von depechemode.de schneller zugute.

Warum wird depechemode.de (erst jetzt) auf WordPress umgestellt?

Depechemode.de besteht seit 2005 aus HTML-Seiten, zwei WordPress-Installationen für die News und den Electro-Bereich sowie diversen Eigenentwicklungen auf Basis des Template-Systems Smarty. Diese Konstallation ist aus der Not heraus geboren, dass depechemode.de in Spitzenzeiten – d.h. bei Veröffentlichung eines Albums oder während einer Tour – , zwischen zwei und vier Millionen Pageimpressions im Monat wegstecken muss. Vor fünf Jahren wäre ein entsprechend leistungsfähiger Root-Server kaum bezahlbar gewesen, also musste eine andere Lösung her.

Man mag über die unorthodoxe Konstruktion der Website die Nase rümpfen. Sie hat sich aber als äußerst effektiv erwiesen. Dem Webseiten-Besucher ist es letztlich egal, wie die Seite ausgeliefert wird – wichtig ist, dass er sie jederzeit aufrufen kann. Nur das zählt.

Glücklicherweise sind in den vergangenen Jahren die Preise für Root-Server gesunken bei gleichzeitig verbesserter Leistung. Es spricht somit nichts dagegen, depechemode.de komplett auf WordPress umzustellen.

Warum WordPress als Content Management System (CMS)? WordPress ist in erster Linie eine Blogging-Software, die sich im Laufe der Zeit jedoch immer mehr zu einem CMS entwickelt hat. Insbesondere WordPress 3.0 hat einen großen Sprung gemacht: Mit der Einführung von Contenttypen (Custom Post Types), der Weiterentwicklung des Taxonomiesystems und dem neuen Menüsystem hat sich WordPress deutlich in Richung klassischer Content Management Systeme wie etwa Drupal entwickelt. Anders als Drupal profitiert WordPress von einer sehr großen Community, die dafür sorgt, dass es für nahezu jede Anforderung eine Lösung in Form von Plugins gibt. Vor allem ist die Community schnell. Als Twitter beispielsweise seinen eigenen Button veröffentlichte, gab es schon wenige Stunden später ein WordPress-Plugin.

Ausschlaggebend für meine Entscheidung für WordPress als CMS war jedoch meine langjährige Erfahrung mit der Software. Ich kenne ihre Vor- und Nachteile, ihre Möglichkeiten und Restriktionen und bin selbst mit meinen bescheidenen PHP-Kenntnissen in der Lage, fehlende Funktionen hinzu zu programmieren. Zusammen mit dem recht einfachen Template-System komme ich damit schnell zu Ergebnissen.

Die Roadmap (Stand: 13.11.2010)

Die Roadmap für den Relaunch von depechemode.de sieht im Groben nach derzeitigem Stand wie folgt aus:

  1. Neuerstellung des News-Themes (WordPress)

    Stylesheet-Optimierung, SEO-Verbesserungen, Performance-Verbesserungen, Entfernen überflüssiger Plugins, Layout-Verbesserungen, Funktion zur Auslieferung von Werbebannern via DoubleClick for Publishers (Google dfp).
    Umsetzung: bis 21.11.2010

  2. Verschiebung der News WordPress-Installation ins Root-Verzeichnis

    Konfigurierung der WordPress-Installation zur Ausgabe der DM-News als Stamminstallation, Ausgabe der Startseite über WordPress, Änderung der Permalink-Struktur, Redirects für Suchmaschinen (SEO), Angleichung der internen Verlinkung, Templates für Kategorieseiten erstellen.
    Umsetzung: bis 31.12.2010

  3. Ex-/Import der Electro-News

    Export der Electro News aus der zweiten WordPress-Installation und Import in WordPress-Stammsystem, Auflösung der zweiten WP-Installation, Anpassung des Startseite-Template, Anpassung der RSS-Feeds (DM-News und Electro-News getrennt .
    Umsetzung: bis 21.11.2010

  4. Integration eines Content Delivery Networks (CDN)

    Optimierung des APC Cache-Systems, Integration von Amazon S3.

  5. Neue Templates für Electro-News

    Taxonomie für Electro-News anlegen, Neue Templates gemäß Layout-Entwurf

  6. Integration der Rubriken “Band” und “DM-Shop”
  7. Facebook-Connect (opt.)
  8. Mobile Fassung für depechemode.de

    Templates für mobile Endgeräte (iPhone, iPad, Androids etc.) erstellen

  9. Nachbau des PartyGuides in WordPress
    Abbildung der Datenbankstruktur im Pods CMS Framework, Templates erstellen, Überarbeitung des Eingabefomulars
  10. Integration der Songtexte
    Abbildung der Datenbankstruktur im Pods CMS Framework, Templates erstellen
  11. Neue Diskografie
  12. Neues Layout

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11 Responses to “Depechemode.de wird relauncht und auf WordPress umgestellt”

  1. Andreas

    Hi,

    das liest sich gut. Ich betreibe selbst einige Blogs und Webseiten mit WordPresse und bin damit sehr zufrieden. Da bin ich mal gespannt auf das “Come back” im neuen Design.

    Gruss
    Andreas

  2. georgos

    Respekt Sven! Kann deine angedachten Schritte gut nachvollziehen, auch wenn ich anfangs dachte “Wieso will er das mit WordPress machen?” Drück dir die Daumen, hoffe, dass ein wenig Taschengeld bei dem Projekt für dich abfällt und ziehe meinen Hut vor dem, was du hier im Laufe der Jahre aufgebaut hast. Ist ja nicht weniger als die deutsche DM-Plattform!

  3. Oliver Thiede

    Hi Sven,

    habe mich heute mal mit Alan über das Webdesing unterhalten. Wir werden wohl Shunt auch komplett auf WordPress umstellen. Vielleicht können wir uns ja gegenseitig unterstützen.

    Oli

  4. Sven Plaggemeier

    Hi Oli,

    von meiner Seite aus immer gerne. Dem jetzigen Start des Relaunchs von depechemode.de sind einige Monate Überlegungen und Recherche vorausgegangen. Von den Erkenntnissen daraus gebe ich gerne etwas weiter. Just let me know.

    Lg, Sven

  5. Ingo Schneider

    Hi Sven! Ich verfolge Deine Berichte über Dein WP Relaunch mit größtem Interesse! Danke!

  6. Sven Plaggemeier

    Danke, Ingo! Ich bin gerade dabei, etwas zum “neuen” Theme zu schreiben, das am Wochenende online gegangen ist.

  7. Oliver Thiede

    Hi Sven,

    welches AntiSpam Program nutzt Du, damit auf DM.DE die Comments clean bleiben?

    Selbst mit Captcha Code kann ich es nicht verhindern:(

    Oli

  8. Sven Plaggemeier

    Hi Oli,

    ich setze Antispam Bee (http://antispambee.de) von Sergej Müller ein. Das Plugin arbeitet sehr zuverlässig und lässt nur sehr selten einen Spam-Kommentar durch. 100 Prozent Empfehlung von mir.

    LG, Sven

  9. Sven Plaggemeier

    Haha! ;-) Ich habe das Theme umgestellt und korrigiere gerade die letzten Fehler. Außerdem sitze ich an der Doku; dort wirst Du dann alles nachlesen können.

    Settings gibt es bei Antispam Bee nicht zu beachten. Das Plugin macht auch mit den Grundeinstellungen seinen Job.

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