Der Kölner Stadt-Anzeiger kommt aufs iPad

Der Kölner Stadt-Anzeiger kommt aufs Handy

Der Kölner Stadt-Anzeiger kommt aufs HandyGerade wollte ich mein Abonnement des Kölner Stadt-Anzeigers noch kündigen, weil ich mir die Tageszeitung eigentlich nur zu beruflichen Zwecke täglich zustellen lasse (was nicht nötig wäre, da wir den KStA auch in die Redaktion  geliefert bekommen). Möglicherweise werde ich mich aber doch noch umentscheiden und das Lokalblatt künftig auf meinem iPad lesen. Das kommt darauf an, wie gut der  Unternehmensgruppe M. DuMont Schauberg (MDS-Verlag) die Umsetzung ihrer App gelungen ist.

Im Hause Neven DuMont wird man sicherlich froh darüber sein, dass die Einführung der KStA-App vom bizarren Machtkampf zwischen Vater Alfred Neven DuMont und seinem Sohn Konstantin ablenkt. Zumindest für eine kurze Zeit.

Mit KStA-App  schickt das Unternehmen nach eigenen Angaben die erste App dieser Art einer regionalen Tageszeitung ins Rennen.  Erste Erfahrungen konnten die Kölner allerdings schon  mit der App der ebenfalls bei MDS verlegten “Frankfurter Rundschau” sammeln.

79 Cent je Ausgabe

Eine kostenlose Probeausgabe des Kölner Stadt-Anzeigers ist auf dem iPad bereits vor dem offiziellen Start verfügbar. Ab Donnerstagabend (18.11.) wird für je 79 Cent die aktuelle Ausgabe des nächsten Tages abrufbar sein. Zum Vergleich: Die gedruckte Ausgabe des KStA kostet 1,30 Euro, die Ausgabe im Abo rund 95 Cent Euro (25,60 Euro im Monat). Die elektronische Ausgabe ist also in jedem Falle preiswerter. Davon können die Kollegen vom Spiegel, die für ihre ePub-Version immer noch 3,99 Euro und damit den Höchstpreis verlangen, noch etwas lernen.

Mein erster Eindruck von der Probeausgabe: Gut. Großflächige Fotos, Videos, Bildergalerien und interaktive Elemente – alles ist da.  Dazu eine schnelle Navigationsmöglichkeit und ein Inhaltsverzeichnis. Lesen lässt sich der Stadt-Anzeiger nur im Querformat, mich stört das nicht. Die Schrift lässt sich leider nicht skalieren,  ist aber für Normalsichtige sehr gut zu lesen. Handwerklich scheinen die wichtigsten Hausaufgaben also erledigt.

Soweit die  Probeausgabe. Viel interessanter wird sein, wie die Redaktion die Printausgabe in eine multimediale App-Ausgabe umsetzen wird, wenn nicht alle Zeit der Welt für einen hübsch gemachten Showcase ist. Daran wird sich die Qualität der App messen lassen müssen.

Kölner Stadt-Anzeiger bei iTunes

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